Rolf-Bremer-Bürgerpreis
Rolf Bremer, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Pinneberg, wurde am 4. Juli 1926 in Lübeck geboren. Nach dem Abitur 1944 war er Soldat im Zweiten Weltkrieg. 1946 begann er ein Studium der Rechtswissenschaften, das er 1955 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Anschließend trat er in die Finanzverwaltung des Landes Schleswig-Holstein ein. 1969 wurde er zum Regierungsrat und 1965 zum Oberregierungsrat befördert. Ab 1978 war er Leitender Regierungsdirektor des Finanzamtes Elmshorn.
Bremer vertrat von 1965 bis 1976 den Kreis Pinneberg als CDU-Abgeordneter im Bundestag. Dort arbeitete er unter anderem im Haushalts- und Finanzausschuss. Von 1967 bis 1975 war er zudem Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Pinneberg, später Schatzmeister. 1967 wurde er in den CDU-Landesvorstand Schleswig-Holstein gewählt.
Darüber hinaus engagierte er sich zwischen 1985 und 1991 als DRK-Kreisvorsitzender. 1987 wurde er zum ehrenamtlichen Richter des Arbeitsgerichtes Elmshorn berufen. Viele Jahre war er Vorsitzender des Verwaltungsrates des Bundes der Steuerzahler Schleswig-Holstein. Dafür wurde ihm am 14. Juli 1986 das goldene Ehrenzeichen verliehen. Rolf Bremer starb am 5. Mai 1991 in Elmshorn.
Preisträger:
Verleihung des Bürgerpreises des CDU–Kreisverbandes Pinneberg:
- Januar 1986: Gerhard Hamm (Weißer Ring)
- Januar 1987: Renate Meyer (Norddeutscher Herzhilfeverband Schenefeld)
- April 1990: Heinz Jurkat (Blindenverein Kreis Pinneberg)
Im Dezember 1991 beschließt der Kreisvorstand, zu Ehren des verstorbenen ehemaligen Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Rolf Bremer den Bürgerpreis umzubenennen in „Rolf-Bremer-Bürgerpreis“.
- Januar 1992: Raimar Neufeldt, Dittchenbühne Elmshorn
- Januar 1996: Ehrenamtliche Helfer des Kreiskrankenhauses Elmshorn
- November 2001: Anneliese Kruse, DRK Quickborn
- Januar 2006: Verein „Die Frischlinge“, Elmshorn
- Januar 2008: Gisela und Peter Kröger aus Hasloh, Einsatz für Waisenkinder aus Rezyniszjka in der Tschernobyl-Region/Weissrussland
- Januar 2010: Verein „Gemeinsam“